3. Optimierungsalgorithmen: Unterschiede und Anwendungsfälle

3.1. Warum sich über verschiedene Algorithmen informieren?

Parameterräume und Rechenkosten variieren stark: Die Rastersuche ist in kleinen Räumen zuverlässig, explodiert jedoch kombinatorisch; Bei Heuristiken oder Bayes’schen Methoden geht es bei einem begrenzten Evaluierungsbudget um Genauigkeit gegen Geschwindigkeit. Algorithmen unterscheiden sich auch in der Unterstützung kontinuierlicher, diskreter oder gemischter Parameter.

3.2. Vergleich von Optimierungsalgorithmen (mit Unterschieden aufgeführt)

Algorithmus

Kurzes Prinzip

Vorteile und Einschränkungen

Typische Parameterskala

Kontinuierlich / Diskret / Gemischt

Typische Rechenkosten

grid

Umfassende Suche oder Durchquerung von Gitterpunkten

Einfach und reproduzierbar; in großen Dimensionen unpraktisch

Klein (2–3 Dimensionen)

Größtenteils diskret

Wächst linear mit der Rastergröße

montecarlo

Zufällige Auswahl von Parameterkombinationen

Einfach und leicht zu parallelisieren; benötigt viele Proben für die Stabilität

Mittel bis groß

Alle unterstützt

Bestimmt durch „sample_count“.

GA

Selektion, Crossover, Mutation

Geeignet für nicht-konvexe, multimodale Probleme; hyperparameterempfindlich

Mittel bis groß

Alle unterstützt

Bestimmt durch Generationen und Bevölkerungsgröße

SA

Simuliertes Glühen; akzeptiert wahrscheinlich schlechtere Lösungen

Kann lokalen Optima entkommen; langsamere Konvergenz

Mitte

Alle unterstützt

Wird durch die Anzahl der Iterationen bestimmt

PSO

Aktualisierungen der Position und Geschwindigkeit des Partikelschwarms

Stark in durchgehenden Räumen; Diskrete Parameter müssen kodiert werden

Mittel bis groß

Meist kontinuierlich

Bestimmt durch Partikelanzahl und Iterationen

bayesian

Ersatzmodell + Erfassungsfunktion

Effizient mit wenigen Proben; teuer in großen Dimensionen

Klein bis mittel

Meist kontinuierlich

Bestimmt durch Iterationen und Modellanpassung

3.3. Anwendungsfälle und Auswahlberatung

  • Wenige diskrete Parameter: Bevorzugen Sie „grid`` or small-scale ``montecarlo“.

  • Viele Parameter, wenige Auswertungsschritte: Betrachten Sie „bayesian`` or ``GA``/``PSO“.

  • Kontinuierlicher, multimodaler Raum: PSO, GA, or SA.

  • opti_sample_count und Parameteranzahl: Bei zu wenigen Stichproben oder Iterationen kann die Heuristik vorzeitig beendet werden; Erhöhen Sie „opti_sample_count“ oder reduzieren Sie die Parameterdimensionalität nach Bedarf.

3.4. Schnelle Vergleichstabelle

Siehe die Tabelle oben. Befolgen Sie in der Praxis die „opti_method“-Werte, die von der aktuellen qteasy-Version und ihren Dokumenten unterstützt werden; Beachten Sie die typischen Einstellungen jedes Algorithmus (z. B. GA-Populationsgröße und Mutationsrate) sowie deren Konfigurationsnamen und Standardeinstellungen.